Katzen leiden still.

Bis Katzen Symptome oder Schmerzen zeigen, kann ein Gesundheitsproblem schon sehr lange bestehen und unbemerkt fortschreiten.

Routinechecks sind deshalb eine wichtige Vorsorge, die Du Deiner geliebten Katze zukommen lassen solltest.

Von Kitten an regelmäßig zum Tierarzt

Vom Kitten-Alter an solltest Du mit Deiner Katze mindestens einmal im Jahr bei Deiner Haustierarztpraxis vorstellig werden. Der Fokus liegt bei jungen Katzen hauptsächlich auf der Vermeidung von Infektionskrankheiten durch einen individuellen Impfschutz, besonders gegen Katzenschnupfen und „Katzenseuche“, je nachdem, ob Freigänger oder Wohnungskatze, ob Rassekatze vom Züchter oder nicht, kann das auf weitere nötige Schutzimpfungen erweitert werden.

Je nachdem welcher Rasse Deine Mietz angehört, solltest Du mit Deinem Tierarzt über erblich bedingte Krankheiten sprechen, z.B. Herzmuskelverdickung (HCM) und ob entsprechende Vorsorge-Screenings sinnvoll sein könnten.

Vorsorgeuntersuchungen für erwachsene Katzen

Bei erwachsenen Katzen wird geraten zusätzlich zur normalen Allgemeinuntersuchung ab dem 7. Lebensjahr einmal jährlich einige Routinechecks durchführen zu lassen, nämlich:

  1. ein “geriatrisches” Blutbild machen lassen, es sind darin alle wichtigen Organwerte enthalten. So kann man beginnende häufige chronische Krankheiten, wie z.B. Schilddrüsenüberfunktion und chron. Nierenerkrankung schon erkennen, bevor Symptome auftreten.
  2. Um die Nieren zu kontrollieen, sollte man ab dem Alter auch jährlich eine Urinprobe ins Labor geben, um den Protein-Kreatinin-Quotienten zu bestimmen.
  3. Es ist auch wichtig, den Blutdruck messen zu lassen; Bluthochdruck verursacht selbst kaum Symptome. Dauerhaft sind die Folgen für die Zielorgane Herz, Nieren, Hirn und Augen aber dramatisch. Plötzliche Erblindung, epileptische Anfälle sind z.B. Folgen von Bluthochdruck. Ich biete die Blutdruck-Messung für Katzen übrigens hier im Umkreis Friesland und Ostfriesland an, frag mich einfach nach einem Termin!
  4. Zähne bzw. Maulerkrankungen sind ein weiteres Gesundheitsthema, das du im Auge behalten solltest. Katzenmedizin-Experten gehen davon aus, dass mehr als 85% aller Katzen hier ein Problem haben, sei es Zahnfleisch-, oder Maulschleimhautentzündungen oder auch resorptive Läsionen (bekannt unter dem Begriff “FORL” = feline odontoklastische Läsionen).
    Solche schmerzhaften Erkrankungen können immer Verhaltensänderungen verursachen. Oft sind Halter überrascht, wie viel entspannter und zufriedener Katzen nach einer Zahnsanierung plötzlich sind: keine Wunder ohne Schmerzen!

Was kannst Du zu Hause für die Gesundheit Deiner Katze tun?

  1. Bitte wiege deine Katze regelmäßig!

Gewichtsverlust kann ein erstes Symptom einer Erkrankung sein. Saisonbedingt schwankt das Gewicht unserer Samtpfoten: im Sommer weniger, im Winter mehr, aber das weißt du dann, wenn du das Gewicht regelmäßig notierst und Vergleichswerte hast.

Bei Veränderungen im Katzenverhalten, wende dich unbedingt an die Tierarztpraxis, denn sehr oft sind das erste Anzeichen für ein gesundheitliches Problem. Wenn nichts gefunden wird, bin ich in zweiter Instanz dein richtiger Ansprechpartner!

Bei der Gesundheit meiner Katzen gehe ich noch einen Schritt weiter als die Leitlinien empfehlen: meine Katzen werden einmal im Jahr von der Kardiologin geschallt, um sicherzugehen, dass Herz und Bauchraum keine Auffälligkeiten aufweisen.


Wie alt sind Deine Katzen?
Was hast Du alles schon untersuchen lassen?


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