Xenias Katzen-ABC: “T wie Transportbox”

Stressfrei zum Routinecheck? Mit der richtigen Transportbox und gutem Training!

Die Größe deiner Katzen-Transportbox ist dann richtig, wenn die Katze sich darin bequem umdrehen, sitzen und liegen kann.

Sollte dein Kitten noch zu klein für die Box sein, kannst du die Box mit aufgerollten Handtüchern oder Decken ausstopfen, so dass es sich geborgen fühlt und gut gestützt wird.

Die katzenfreundliche Transportbox

Die ideale Transportbox ist leicht zu reinigen und zu desinfizieren (z.B. aus Kunststoff), und der Deckel ist komplett abnehmbar.

Es gibt Transportboxen, die sowohl eine Tür vorne als auch oben eine Klappe besitzen, so dass die Katze entweder von oben hinein gesetzt werden kann, oder selbst vorne hineingehen kann.

Damit sich deine Katze in der Box wohl fühlt, lege eine weiche Decke hinein.
Ein Stück Teppich oder Antirutschmatte unter der Decke sorgt dafür, dass sie nicht verrutscht.

Um die Decke noch attraktiver zu machen, kannst du sie mit Feliway® Classic Spray einsprühen (mind. 15-20 Minuten bevor du sie der Katze anbietest, damit der Alkohol darin verfliegen kann). Die künstlichen Gesichtspheromone sorgen dafür, dass die Katze sich heimisch fühlt.

Weidenkörbe sehen zwar schön aus, sind aber nicht hygienisch und vor allem nicht oben abnehmbar. Falls Deine Katze nicht herauskommen mag (und das ist relativ häufig beim Tierarzt der Fall), muss man sie mit mehr oder weniger Gewalt aus dem Korb heraus zwingen, ziehen oder schütteln und das ist für dieKatze viel stressiger, als in der unteren Hälfte einer geeigneten Box sitzen bleiben zu dürfen.

Deshalb sind Transportboxen, deren obere Hälfte abnehmbar ist, viel besser, da die Katze nicht unbedingt die untere Hälfte ihrer sicheren „Höhle“ verlassen muss.

Viele Untersuchungen können sogar in der unteren Hälfte vorgenommen werden, so dass ein katzenfreundliches Handling erleichtert wird.

Während des Transports ist es sinnvoll, ein großes Handtuch oder eine leichte Decke über die Box zu legen, so dass die Katze nicht von der vorbeifliegenden Landschaft oder viele fremden Blicken und Gerüchen irritiert wird. Dadurch können Reisekrankheit und Stress deutlich verringert werden.

Auch im Wartezimmer schützt eine Decke Deine Katze vor den neugierigen Blicken anderer Tiere.

Transportbox-Training


Damit Deine Katze erst gar keine Angst vor der Box entwickelt, biete sie jederzeit zugänglich an einem beliebten Platz als Schlafhöhle an.
Zunächst kannst du nur die untere Schale mit Decke hinstellen. Wenn Deine Katze den neuen Platz gern akzeptiert, belohne sie mit Streicheleinheiten und Leckerchen.

Setze dann nach einigen Tagen den Deckel oben drauf, wenn deine Katze gerade nicht in der Schale liegt. Lege einige Leckerchen hinein, so dass deine Katze belohnt wird, wenn sie hineingeht und die Box so mit etwas Positivem verbindet.

Setz die Tür auf jeden Fall erst dann ein, wenn die Katze sich in der Box mit Deckel wohl führt. Übe als nächsten Schritt, die Tür zunächst erst ganz kurz zu schließen und belohne die Katze immer dafür, dass sie ruhig bleibt.

Falls sie Anzeichen von Nervosität zeigt, gehe bitte einen Schritt zurück und übe weiter.

Wenn deine Katze bereits Angst vor der Box haben sollte, wasche diese gründlich ab, um sämtliche Gerüche zu entfernen, die schlechte Erinnerungen in deiner Katze wecken. Falls das auch immer noch nichts hilft, solltest du das Training mit einer ganz neuen Transportkiste beginnen. Es gibt mittlerweile auch Transporttaschen. Hier achte bitte darauf, dass sie ausbruchsicher sind und auch von oben geöffnet werden können, so kann deine Katze auch hier die meisten Untersuchungen in der Tasche über sich ergehen lassen.

Mit Federangeln in der Nähe der Box und in der Box zu spielen, ist auch eine gute Möglichkeit, deine Katze spielerisch an die Transportbox zu gewöhnen.
Falls deine Katze sehr gestresst ist, frage deine/n Tierarzt/-ärztin nach einer medikamentösen Lösung, z.B. einer Einmaldosis Gabapentin, zur Beruhigung.
Stress darf kein Grund sein, einen Termin beim Tierarzt zu verschieben oder gar nicht wahrzunehmen.
Katzen leiden still. Symptome zeigen Katzen erst, wenn es gar nicht mehr anders geht.

Melde dich bei mir, wenn du Fragen hast, oder Hilfe beim Training benötigst!

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